Wir leuchten, um gesehen zu werden

 

Wir leuchten, um gesehen zu werden

 

Wir erzählen euch nichts Neues, wenn wir schreiben, dass es der Hotellerie, Veranstaltern und Künstlern in Corona-Zeiten schlecht geht. Vor einigen Monaten noch waren die Medien voll mit Artikeln zu diesem Thema und dann ist es plötzlich still geworden, jedoch ohne eine signifikante Veränderung.

Spot on!

Seit einem Jahr ist die Kurzarbeit unser Fels in der Brandung, denn seien wir mal ehrlich, was wäre die Alternative? Die Entscheidung dazu war definitiv nicht leicht, aber nötig, denn wenn man von 60% Belegung am Wochenende zu 6% rutscht, ist einfach nicht mehr genug Arbeit für alle – fast 40 Kollegen – da. Wir sind dankbar, dass es diese Lösung gibt und somit niemand aus unserem doch sehr familiären Team gehen musste. Ohne Gäste und somit auch ohne belastbare Umsätze sieht unsere Zukunft trotz allem nicht rosig aus.

Veranstalter haben leere Auftragsbücher. Die Aufträge die es gab wurden verschoben oder abgesagt und nun folgen einfach keine neuen. Ein Azubi im ersten Lehrjahr berichtete während des Projekts davon, dass er seit der 8. Klasse ganz genau wusste, dass er Veranstaltungstechniker werden wollte und es dann in der Pandemie nicht einfach war überhaupt einen Ausbildungsplatz zu finden. Nun ist er und seine beiden Mitauszubildenden mehr als froh an unserer Hotelwand Illuminationen und Effekte außerhalb der betrieblichen Halle auszuprobieren und zum ersten Mal bei einem Event mitzuarbeiten.

Im Lockdown sind Ausstellungsflächen geschlossen und Workshops dürfen nur digital stattfinden. Was in der Theorie ginge, ist in der Praxis allerdings nicht zu bewerkstelligen. Kunst muss vor Ort erlebt und gelebt werden. Es fehlt momentan allen der Zugang zu Kunst und Kultur die uns so sehr im Fühlen und Handeln prägt. Viele dieser wichtigen Kulturschaffenden fallen bei den zugedachten Hilfen dann aber schlichtweg durch das Raster. Es geht langsam die Farbe aus.

„Wir sitzen alle in einem Boot“ schreibt Della, allerdings auf dem Trockenen.

Mit unseren Freunden von Allstars Veranstaltungstechnik und drei großartigen lokalen Künstlern, war aus diesen Gründen schnell „3 Tage, 3 Wochen, 3 Künstler“ ins Leben gerufen. Seit dem 15. Februar und noch bis zum 3. März illuminieren wir von Montag bis Mittwoch, Sonnenuntergang bis 21 Uhr unser 10-stöckiges Hotel mit den Exponaten von Della, Make your Mark und Bener1.

 

Mit leuchtenden Farben am Nachthimmel machen wir vom Weiten auf unsere Probleme aufmerksam und schenken den Hannoveranern zeitgleich einen schönen Moment mit Kunst und Kultur in der grauen Jahreszeit. Das wir damit einen Nerv getroffen haben, zeigt eindeutig die mediale Aufmerksamkeit des Projekts. Zeitungen, Fotografen, Blogger und viele mehr haben darüber berichtet und sind zahlreich vor Ort gewesen. Als Hannoveraner hält man in der Krise eben zusammen. Für diesen Support, viele liebe, neue Kontakte und die inspirierenden Gespräche vor dem Hotel sind wir von ganzem Herzen dankbar.

Wir machen für unsere Branchen das Licht an, damit es zukünftig nicht aus geht!

PERSONEN

TECHNIK

ALLSTARS Event GmbH
Hans-Böckler-Straße 46-48
30851 Langenhagen

KÜNSTLER

15. bis 17.02.2021
Atelier Della
Bertramstraße 4b
30165 Hannover

22. bis 24.02.2021
Make Your Mark

01. bis 03.03.2021
BeNeR1
Hauptstraße 297
30826 Garbsen

 

01. März 2021 | ✎ Christiane Walsch
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