Außenansicht des Hotels im Sonnenuntergang
Extra großes Bett im Standard Plus Kingsize Zimmer
Kitchenette mit Kühlschrank, Kaffeemaschine und Mikrowelle
Genussmoment mit Leysieffer-Kaffeemaschine im Hotelzimmer
Auf den Punkt gebratenes Steak mit Pfifferlingen
Kühles Bier in der Hotelbar
Leuchtbuchstaben auf dem Hoteldach im Sonnenuntergang
Eingedeckter Frühstückstisch mit Kaffee und Leckereien
Straßenbahnlinie 2 fährt vor dem Hotel entlang

Blog

Was uns im FORA Hotel Hannover bewegt

Habt ihr Anregungen, Ideen oder Kritik? Schreibt uns gern eine Mail – Wir freuen uns auf eure Ideen!

Toll, toll, toll! Das FORA Hotel Hannover hat jetzt tatsächlich einen Blog!

Warum eigentlich? Das letzte Jahr hat uns einfach gezeigt, dass wir neue Kanäle brauchen, um euch auf dem Laufenden zu halten, denn bei uns passiert trotzdem viel. Ja, die Zeiten sind für unsere Branche hart, aber man darf einfach nicht den Mut verlieren. Darum schreibt unsere Christiane jeden Monat über die Themen, die unser Hotel bewegt. Habt ihr Anregungen oder Kritik dazu? Schreibt uns eine Mail – Wir freuen uns über eure Ideen!

Eine Mitarbeiterin schreibt monatliche Blogs über aktuelle Themen wie Kooperationen, Digitalisierung und Neuerungen im Hotel.

April 2021

Erstklassige Ideen zum Muttertag im Lockdown

Ein unumgänglicher Fakt ist, dass wir ohne Muttis gar nicht da wären. Allein dafür, auch wenn sie manchmal nerven oder mit guten Ratschlägen dezent übertreiben können, lohnt es sich am Muttertag eine Rakete abzufeuern und Danke zu sagen. Für alles, was unsere Mütter die ganzen Jahre für uns getan haben, Schnodder-Nasen geputzt, Krakeleien auf das Niveau von Picasso hochgelobt, sich immer wieder Sorgen gemacht und uns trotzdem liebgehabt (auch während unserer Pubertät).

Ohne Corona würden wir euch zum Brunchen einladen, das geht aber auch in diesem Jahr leider nicht. Wir lassen euch aber nicht im Regen stehen und haben richtig gute Ideen, wie ihr eurer Mama einen ganz besonderen Tag bereiten könnt. Aufgepasst:

Ihr habt ein Wohnmobil? Perfekt! Reserviert schnell auf unserer Website, holt die Mutti mit eurem mobilen Heim ab und düst geradewegs zu uns (Fahrt vorsichtig!). Am 9. Mai machen wir mittags ein Wohnmobil Dinner zum Muttertag. Es gibt ein saisonales Menü, dass wir draußen auf Induktion und im Monolith Grill zubereiten und euch wunderschön präsentiert bis an die Wohnmobiltür bringen. Im Anschluss könnt ihr direkt nebenan, am Mittellandkanal, einen Verdauungs-Spazierganz in der Frühlingssonne unternehmen. Klingt nach einem schönen Tag, oder?

Ihr habt kein Wohnmobil? Jetzt kommts: wir bieten das komplette Menü auch 2 go an. Holt euch am 9. Mai einfach die Box im Hotel ab, macht euch auf den Weg zu eurer Mama und macht die einzelnen Gänge einfach nur warm (wir erklären euch natürlich wie). Gönnt euch zuhause einen Gourmet-Moment mit euren Liebsten.

Ihr seid Frühstücker? Am Muttertag bieten wir unsere Frühstücksbox selbstverständlich auch an. Vielleicht nehmt ihr die Box mit und macht ein Picknick im Grünen? Für den Weg zu euer Mama spendieren wir euch natürlich einen Kaffee zum Mitnehmen – Ist ja Ehrensache!

Ihr habt eure Mama lieb, aber das Budget reicht nicht zum Essengehen? Blumen sagen mehr als Worte! La Rose auf der Podbielskistraße beliefert und seit Jahren mit tollen Bouquets und Blumenschmuck, sodass wir diesen Floristen mit voller Überzeugung empfehlen können. Sicher findet ihr hier etwas, was eure Mutter ein Lächeln auf die Lippen zaubert.

Alle Ideen findet ihr auf unserer Restaurant-Seite und könnt hier direkt reservieren. Wir wünschen euch und euren Muttis einen wundervollen Muttertag und freuen uns auf euren Besuch, zum Essen oder Abholen. Profi-Tipp: Wer gute Karten bei seinem Vater haben will, denkt daran, dass er auch Hunger haben könnte und bringt ihm was mit.

April 2021

Digitalisierung wie in einer guten Familie

“Wir digitalisieren jetzt!” sagt unser Chef freudig aufgeregt, während er seine mit Spirulina gewürzten Haferflocken im Türrahmen löffelt. 

“Und was?”

“Kann ich dann mit meinem Handy das ganze Zimmer steuern?”

“Nehmen wir dann noch Bestellungen am Tisch auf?”

“Kann ich aus dem Taxi zum Hotel schon einchecken?”

Natürlich gab’s auch leise Stimmen, die Angst hatten ihren eigenen Arbeitsplatz abzuschaffen. Beruhigend ist aber (auch wenn wir handwerkliches Geschick sehr schätzen), dass heutzutage auch kaum einer noch zum Schuster geht, einen Köhler oder einen Böttcher kennt, es sei denn, derjenige heißt so. Unserer Meinung nach, werden die Berufe nur in andere Spaten verlagert, anders spezifiziert, aber niemals unnötig. Immerhin gibt’s immer noch Schuhe, Kohle und Fässer im Handel.

“Wie machen wir das?” 

Auch wenn unsere Leidenschaft und Neugier manchmal dazu geneigt ist schnelle Entscheidungen zu treffen, haben wir für und wider abgewogen und erstmal aufgedeckt, wo die Bux eigentlich kneift. Beim unbeweglichem PMS, also dem digitalen Herzstück des Hotels. Wer entscheidet sich

schon leichtfertig für eine Operation am offenen Herzen? Tatsächlich funktioniert es genauso, wie in einer guten Familie: Man bespricht das Problem mit allen Mitgliedern, recherchiert bei Google und liest nichts Gutes, holt sich dann die Fakten vom Fachmann und trifft eine gemeinsame Entscheidung. Geweint hat übrigens keiner.

Wir haben entschieden, dass wir es durchziehen, um ein solides Fundament für alles zu haben was kommt und zeitgleich zukünftig Aufwand durch Pflasterkleben und Verbandswechsel zu sparen.

Zwischenlösungen haben wir bereits probiert und jeder Hotelier wird ins Liedchen miteinstimmen, dass jedes neue Tool, dass autark funktioniert, auch autark gepflegt werden muss. Jeden Mehrwert bezahlt man also mit Mehrarbeit. Schluss damit!

Unser Projekt für 2021 steht fest: PMS Wechsel zu Apaleo! Was im normalen Betrieb fast unmöglich erscheint, ist dank des “unnormalen” Corona-Alltags mit niedriger Grundbelegung nun möglich. Demoversionen können getestet und Mitarbeiter geschult, und sinnvolle Tools mit wenig Aufwand einfach angedockt werden. So wie beim Raclette eigentlich, der Grill steht auf dem Tisch und was der jeweiligen Abteilung schmeckt, kommt ins Pfännchen.

“Genug der Worte, Taten warten.” singt Bodo Wartke und wir müssen jetzt auch mal weitermachen, denn auch dieses Jahr hat nur 12 Monate. 

März 2021

Schluss mit Schlabberpommes

Es riecht eindeutig nach Döner im Windfang, als ich aus dem Hotel in den Feierabend laufe. Nicht, dass ich keine Zwiebeln oder eine kräftige Knoblauchsauce mag, das Problem liegt tiefer. 

Mit jedem Styroporbox-bewaffneten Speiselogistiker, der sich an der Rezeption nach einem Gast erkundigt, stirbt ein kleines bisschen unser Gastronomen-Herz. Jeder, der beruflich mal in der Hotellerie Luft geschnuppert hat, weiß, dass die guten Dinge – genau wie auf Partys – in der Küche passieren. Da brät ein Kollege, der in der Pause noch enthusiastisch SpongeBob zitiert, plötzlich ein Entrecote so dermaßen auf den Punkt, dass unsere Enkel noch von diesem Gericht hören werden. Aber dann kommts eben unerwartet anders. Aufgrund der Pandemie lohnte es sich manchmal einfach nicht, für wenige Gäste, die “vielleicht,

eventuell, mal sehen” abends zum Essen kommen, Personal einzuplanen. Als ob das nicht allein weh genug tut, hat der ein oder andere verständlicherweise trotzdem ein Hüngerchen und bestellt sich was. Klassische Put-Situation.

Wir wären nicht wir, wenn wir damit leben könnten!

Zwei Meetings später hätte unser “Kreatimo” eine kleine und richtig feine Karte mit Köstlichkeiten vom Grill und einer großartigen Dessertüberraschung aufs Papier gezaubert, dass uns beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlief. Ab jetzt gibt’s im zwei Wochen Takt eine kleine, aber richtig gute regionale und saisonale Auswahl. Die kann sich der Gast dann nämlich auch in-house bestellen und es kommt alles garantiert warm und lecker an der Zimmertür an. Schluss mit Schlabber-Pommes!

März 2021

Wir leuchten, um gesehen zu werden

Wir erzählen euch nichts Neues, wenn wir schreiben, dass es der Hotellerie, Veranstaltern und Künstlern in Corona-Zeiten schlecht geht. Vor einigen Monaten noch waren die Medien voll mit Artikeln zu diesem Thema und dann ist es plötzlich still geworden, jedoch ohne eine signifikante Veränderung.

Spot on!

Seit einem Jahr ist die Kurzarbeit unser Fels in der Brandung, denn seien wir mal ehrlich, was wäre die Alternative? Die Entscheidung dazu war definitiv nicht leicht, aber nötig, denn wenn man von 60% Belegung am Wochenende zu 6% rutscht, ist einfach nicht mehr genug Arbeit für alle – fast 40 Kollegen – da. Wir sind dankbar, dass es diese Lösung gibt und somit niemand aus unserem doch sehr familiären Team gehen musste. Ohne Gäste und somit auch ohne belastbare Umsätze sieht unsere Zukunft trotz allem nicht rosig aus.

Veranstalter haben leere Auftragsbücher. Die Aufträge die es gab wurden verschoben oder abgesagt und nun folgen einfach keine neuen. Ein Azubi im ersten Lehrjahr berichtete während des Projekts davon, dass er seit der 8. Klasse ganz genau wusste, dass er Veranstaltungstechniker werden wollte und es dann in der Pandemie nicht einfach war überhaupt einen Ausbildungsplatz zu finden. Nun ist er und seine beiden Mitauszubildenden mehr als froh an unserer Hotelwand Illuminationen und Effekte außerhalb der betrieblichen Halle auszuprobieren und zum ersten Mal bei einem Event mitzuarbeiten.

Im Lockdown sind Ausstellungsflächen geschlossen und Workshops dürfen nur digital stattfinden. Was in der Theorie ginge, ist in der Praxis allerdings nicht zu

bewerkstelligen. Kunst muss vor Ort erlebt und gelebt werden. Es fehlt momentan allen der Zugang zu Kunst und Kultur die uns so sehr im Fühlen und Handeln prägt. Viele dieser wichtigen Kulturschaffenden fallen bei den zugedachten Hilfen dann aber schlichtweg durch das Raster. Es geht langsam die Farbe aus.

„Wir sitzen alle in einem Boot“ schreibt Della, allerdings auf dem Trockenen.

Mit unseren Freunden von Allstars Veranstaltungstechnik und drei großartigen lokalen Künstlern, war aus diesen Gründen schnell „3 Tage, 3 Wochen, 3 Künstler“ ins Leben gerufen. Seit dem 15. Februar und noch bis zum 3. März illuminieren wir von Montag bis Mittwoch, Sonnenuntergang bis 21 Uhr unser 10-stöckiges Hotel mit den Exponaten von Della, Make your Mark und Bener1.

 

Mit leuchtenden Farben am Nachthimmel machen wir vom Weiten auf unsere Probleme aufmerksam und schenken den Hannoveranern zeitgleich einen schönen Moment mit Kunst und Kultur in der grauen Jahreszeit. Das wir damit einen Nerv getroffen haben, zeigt eindeutig die mediale Aufmerksamkeit des Projekts. Zeitungen, Fotografen, Blogger und viele mehr haben darüber berichtet und sind zahlreich vor Ort gewesen. Als Hannoveraner hält man in der Krise eben zusammen. Für diesen Support, viele liebe, neue Kontakte und die inspirierenden Gespräche vor dem Hotel sind wir von ganzem Herzen dankbar.

Wir machen für unsere Branchen das Licht an, damit es zukünftig nicht aus geht!

Personen

Technik

 

ALLSTARS Event GmbH
Hans-Böckler-Straße 46-48
30851 Langenhagen

 

Künstler

 

15. bis 17.02.2021
Atelier Della
Bertramstraße 4b
30165 Hannover

22. bis 24.02.2021
Make Your Mark

01. bis 03.03.2021
BeNeR1
Hauptstraße 297
30826 Garbsen

Februar 2021

Aber wir möchten euch kein Schnitzel auftauen

Eines vorweg: Ein Schnitzel für 9,90 Euro mit Beilagen und das alles aus fairer Produktion ist ein Märchen.

Auch wenn unser Restaurant aufgrund des Lockdowns gerade in eine Zwangspause geschickt wurde, triggern uns Bewertungen, indem unsere Restaurantpreise als “hochpreisig” bewertet werden. Nicht, weil wir mit konstruktiver Kritik nicht umgehen können, sondern weil es uns vielmehr darum geht Qualität auf den Teller zu bringen.

Und dann ist da noch das Ding, mit der Küchen-Ehre. Seitdem es unser Hotel gibt, also seit 1992, haben wir ein Wiener Schnitzel auf der Karte und sind stolz es anzubieten. Kein Schnitzel Wiener Art. Will sagen: teures Kalbfleisch, statt günstigerem Schweinefleisch.

Spätestens seitdem Corona-Fleisch-Skandal im letzten Jahr, achten wir noch penibler darauf, wo unsere Waren herkommen. Als Gastronom und Gastgeber hat man unseres Erachtens auch die Verpflichtung dazu. Qualität

und ja, auch der Preis sind uns im Einkauf wichtig, aber eben auch, dass wir kein Fleisch von hochgespritzen, schlecht gehaltenen Tieren anbieten wollen. Das wäre dann die Variante für 9,90 Euro.

Wir haben uns für eine Kooperation mit der lokalen Landschlachterei Gramann & Ahrberg entschieden, die seine Bauern mit Vornamen und die Tiere im großzügigen Stall und Weide kennt. Übrigens beziehen wir seit einiger Zeit sämtliche Fleisch- und Wurstwaren nur noch von diesem Unternehmen und sind hellauf zufrieden. Gerade in der momentanen Situation ist es doch schön, seine Region zu unterstützen und seinen Köchen mit fachlichen und manchmal anspruchsvollen Aufgaben, statt mit dem Auftauen von Convenience-Waren, zu betrauen.

Danke fürs zuhören, das wollten wir nur mal gesagt haben. Für alle die es sich jetzt Fragen: Das Wiener Schnitzel kostet bei uns 18,50 Euro mit leckeren Bratkartoffeln und schmeckt himmlisch kross und lecker. Absolute Empfehlung, wenn ihr mal bei uns seid.

Knusprig gebratenes Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln im Restaurant des FORA Hotels.

Januar 2021

Von Wikingern, Limbotänzern und einem Weg aus der Mitleidsfalle

Goldenes Konfetti und Luftballons liegen nach dem Jahreswechsel auf der Tanzfläche.

“Endlich ist 2020 vorbei!” dachten wir etwas geläutert vom Crémant noch am Neujahrstag.

Inzwischen, das Jahr ist noch jung, stürmte unter anderem ein Wikinger das Capitol in den USA, Erdbeben in Kroatien versetzten die Bewohner in Angst und Schrecken, Schnee brachte unwahrscheinliches Chaos nach Spanien und unsere Lockdown-Verlängerung wird nochmals verlängert. Vielleicht ist 2020 die kleine Schwester von 2021, so wie nett die kleine Schwester von 💩 ist?

Jetzt mal Butter bei die Fische: Auch wir wissen nicht, wann es für unsere Geschäftspartner und uns mal wieder so rosig wird, wie im besten Geschäftsjahr 2019, denn das aktuelle Gesamtbild ist eher erschreckend als motivierend.

Eines steht aber für uns fest: Wir verlieren einfach nicht den Mut und bleiben am Ball, denn wer sich jetzt in (Selbst-) Mitleid suhlt, statt die Dinge fokussiert anzugehen, wirds nach der Krise vermutlich noch schwerer haben.

Einige, die sich auch fragen, wie man die leeren Hotelzimmer füllen soll, gehen momentan mit den Preisen soweit in den Keller, dass auch ein ausgezeichneter Limbotänzer es schwer hätte mitzukommen. Das Ergebnis könnte in nicht allzu ferner Zukunft dann ein vollkommen

beschädigter Markt sein, mit der anschließenden Frage, wie man aus dem Tal nur herauskommen soll. Die Frage gilt nicht nur für die Limbotänzer, für die anderen Hotels, sondern auch für uns. Unsere Strategie bleibt, dass wir moderat die Zimmerpreise senken, aber die Qualität und der herzliche Gastgeber schlussendlich das Kriterium bleibt, weshalb sich ein Gast im FORA Hotel so wohl fühlt. Denn nur mit fairen Preisen können wir überzeugende Qualitätsprodukte einkaufen, einen anständigen Service bieten und fleißigen Mitarbeitern faire Löhne zahlen.

Also was tun damit es weitergeht? Wir krempeln einfach die Ärmel hoch und nutzen die Zeit für Projekte, die lange auf Eis lagen. Wir überprüfen Prozesse, suchen nach intelligenten bzw. digitalen Alternativen, suchen regionale Anbieter mit tollen Waren aus, planen Aktionen mit Mehrwert für unsere Gäste und bleiben über Socialmedia mit selbigen in Kontakt. Der Nebeneffekt: Das Team ist motiviert bis in die Haarspitzen, weil wir anpacken, statt abzuwarten.

In diesem Sinne wünschen wir allen nochmals ein frohes, gesundes und den Umständen entsprechend erfolgreiches Jahr! Denkt immer dran: Auch wenn die Baumärkte geschlossen sind “es gibt immer was zu tun”.

Dezember 2020

Wie wir das beste Rezept für Bananenbrot und unsere innere Haltung wieder fanden

2020 ist wie das aufgelöste Kind, dem andauernd das Erdbeereis aus dem Waffelhörnchen fällt, jedenfalls wenn man es dazu kommen lässt!

Vor Corona hatten wir 2019 das beste Geschäftsjahr in 25 Jahren Hotelgeschichte, waren als Businesshotel in der Regel von Montag bis Mittwoch ausgebucht und haben an den Wochenenden eine Belegung von mindestens 60% erreicht.

Nachdem wir dann im März die Kurzarbeit einführen und obendrein unser Hotel für einen Monat schließen mussten, sind wir, das sind fast 40 Mitarbeiter, ganz schön zusammengezuckt. Das letzte gemeinsame Feierabendbier vor der Schließung im März ging kaum am Kloß im Hals vorbei. Einen Monat in Jogginghose später, hatten wir das beste Rezept für Bananenbrot und unsere innere Haltung wiedergefunden. Der fiese Tiefpunkt war vorbei!

In jeder Krise steckt immer eine Chance und deutlicher kann es ja nicht auf der Hand liegen: Wir haben Zeit! In dieser Zeit können wir uns und unsere Branche entweder ausgiebig bemitleiden, oder Projekte anschieben, die während des Tagesgeschäfts normalerweise nur schwierig zu realisieren wären. Der leidigste Punkt war immer das Thema Schnittstellen. Entweder sie sind unfassbar teuer, bruchstückhaft oder brauchen Wochen um zu laufen. Manchmal alles auf einmal. Wie cool wäre es, die vorhandenen Informationen

endlich richtig nutzen zu können und das Abteilungsübergreifend? Wir haben also ausgiebig die Zeit für Recherche, Zoom-Calls und Teammeetings genutzt, um uns schlussendlich vom unbeweglichen PMS-Anbieter zu verabschieden und „den Richtigen zu finden“. Ein bisschen verliebt in die neuen Möglichkeiten sind wir ja tatsächlich und haben auch schon einen Termin. #loveisintheair Die Zukunft steht uns mit Selfcheck-ins, Mobile-Keys, smarten Paymentlösungen und allem, was man sich sonst so vorstellen kann, ab nächstem Jahr offen! Der Zeitpunkt war tatsächlich noch nie so gut für einen PMS-Wechsel, denn bis wir wieder ausgebucht sein werden und unsere Gäste uns wieder so auf Trab halten, dass wir kaum etwas anderes “nebenher” schaffen, hat das Team den ganzen Corona-Winter Zeit mit geringerer Belegung alles zu lernen, was man können muss.

Jetzt, 9 Monate nachdem der ganze Trubel begann, müssen wir wieder bis zum 10. Januar die Bürgersteige hochklappen, haben natürlich durch das ausbleibende Geschäft einen massiven finanziellen Schaden erlitten, ABER das Team ist noch vollständig an Board, keiner musste betriebsbedingt gehen. Darauf ist unser Hoteldirektor, Hans Jürgen Wenzel, besonders stolz und hat unermüdlich in den letzten Monaten dafür gesorgt, dass sein Team keinen Schiffbruch erleidet und durch die ganzen Digitalisierungsvorhaben, Zukunfts- und Umbaukonzepte gestärkt aus der Krise gehen wird.

Eine Mitarbeiterin schreibt einen Blog über das Jahr 2020, Corona und Bananenbrot.
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