Schluss mit Schlabberpommes

Schluss mit Schlabberpommes

 

Es riecht eindeutig nach Döner im Windfang, als ich aus dem Hotel in den Feierabend laufe. Nicht, dass ich keine Zwiebeln oder eine kräftige Knoblauchsauce mag, das Problem liegt tiefer. 

Mit jedem Styroporbox-bewaffneten Speiselogistiker, der sich an der Rezeption nach einem Gast erkundigt, stirbt ein kleines bisschen unser Gastronomen-Herz. Jeder, der beruflich mal in der Hotellerie Luft geschnuppert hat, weiß, dass die guten Dinge – genau wie auf Partys – in der Küche passieren. Da brät ein Kollege, der in der Pause noch enthusiastisch SpongeBob zitiert, plötzlich ein Entrecote so dermaßen auf den Punkt, dass unsere Enkel noch von diesem Gericht hören werden. Aber dann kommts eben unerwartet anders. Aufgrund der Pandemie lohnte es sich manchmal einfach nicht, für wenige Gäste, die “vielleicht

eventuell, mal sehen” abends zum Essen kommen, Personal einzuplanen. Als ob das nicht allein weh genug tut, hat der ein oder andere verständlicherweise trotzdem ein Hüngerchen und bestellt sich was. Klassische Put-Situation.

Wir wären nicht wir, wenn wir damit leben könnten!

Zwei Meetings später hätte unser “Kreatimo” eine kleine und richtig feine Karte mit Köstlichkeiten vom Grill und einer großartigen Dessertüberraschung aufs Papier gezaubert, dass uns beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlief. Ab jetzt gibt’s im zwei Wochen Takt eine kleine, aber richtig gute regionale und saisonale Auswahl. Die kann sich der Gast dann nämlich auch in-house bestellen und es kommt alles garantiert warm und lecker an der Zimmertür an.

Schluss mit Schlabber-Pommes!

 

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